Über mich und 

Hund spricht

In unzähligen Büchern und Seminaren, welche ich im Laufe von vielen Jahren gelesen und besucht habe, fand ich immer nur zum Teil Antworten auf Fragen, die sich mir immer wieder stellten.

Der eine oder andere kennt das sicher......
Im Hundetraining sollt ihr etwas machen aber irgendwas, tief in euch drin, sagt: das kann doch nicht richtig sein... 
Warum muss ich meinem Hund drohen, wenn ich ein bestimmtes Kommando durchgesetzt haben will?  
Wieso muss ich meinen Hund niederdrücken wenn er sich nicht sofort hinlegt sobald ich das Kommando gebe?
Weshalb muss ich meinen Hund anbrüllen wenn er nicht zu mir zurückkommt obwohl ich ihn rufe? 
 

Wissenschaftliche Erkenntnisse über die Lerntheorie und Verhalten des Hundes brachten mich schließlich auf den richtigen Weg. 

Ich absolvierte eine zweijährige Hundetrainerausbildung bei der Akademie für Tier und Naturheilkunde (ATN AG) welche eng mit der Veterinär Medizinischen Uni Wien und dem Messerli Forschungsinstitut Wien zusammenarbeitet. 


Das Zertifikat "Tierschutzqualifizierter Hundetrainer" krönte diese Ausbildung.  
 
Althergebrachte Methoden wie der "Leinenruck", die "Alpha Rolle", (hierbei wird der Hund auf den Rücken gedreht und auf den Boden gedrückt), ein leichter Tritt in in die Leistengegend oder ein kurzer Schlag in die Halsregion wurden schon vor langer Zeit wissenschaftlich ad absurdum geführt. 

Es sind drei Dinge die bei einer körperlichen Bestrafung des Hundes elementar sind:

das Wissen um die Verhaltensstruktur von Hunden

das Wissen um die Art und Weise wie ein Hund lernt

und vor allem 

perfektes Timing! 

Und wenn ich alle drei Punkte beherrsche,

brauche ich nicht körperlich zu strafen.....  

denn:

"Gewalt beginnt dort wo Wissen endet"        




Verhalten


"Man kann nicht nicht kommunizieren"

Mit diesen wenigen Worten beschreibt der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick die Tatsache das Kommunikation dauerhaft und oftmals unbewusst stattfindet.

Dies ist nicht nur bei Menschen, sondern bei fast allen Lebewesen der Fall.
Bei unseren Hunden findet Kommunikation in erster Linie über Körpersprache und Verhalten statt.
Es bringt uns nichts dem Hund ständig zu erklären was er nicht tun soll, 
denn dadurch lernt der Hund..... NICHTS!
Lernen wir dem Hund jedoch ein Alternativverhalten und verstärken dieses  positiv, wird der Hund schnell verstehen....

Unerwünschtes Verhalten muß durch erwünschtes Verhalten ersetzt werden denn: nicht Verhalten ist nicht möglich....

Beobachte und verstehe was dein HUND SPRICHT

OnlinE - Training

Ich biete definitiv kein Online Training an. 
Der Grund ist ein ganz einfacher:
Im Online Training kann ich die Gesamtsituation nicht erfassen. Die Haltung des Menschen oder die Ausdrucksstrukturen des Hundes bleiben mir verborgen. Es gibt zu viele kleine und große Fehler die gemacht werden können und diese, wenn nicht korrigiert, führen direkt zu weiteren Problemen. 

Wohingegen Videoaufnahmen von eurem Training sehr erwünscht und auch gewollt sind. Dies kann euch die Sicherheit geben entweder alles richtig zu machen oder auch die eine oder andere Kleinigkeit zu verbessern. 


   




Hundeschule

Auch biete ich (zur Zeit noch) keine "Hundeschule" im klassischen Sinn an. Sehr gern stelle ich aber den Kontakt zu Hundeschulen her, 
welche mein vollstes Vertrauen genießen.
Die artgerechten und tierschutzkonformen Ausbildungsmethoden stehen hier im Vordergrund und nicht alteingesessene Vereine mit festgefahrenen Strukturen und drillähnlichen Trainingsmethoden.   

Sehr interessant ist auch, warum Hunde in der Hundeschule "funktionieren" und außerhalb des Geländes nicht....
Dies liegt (aber nicht nur) in erster Linie an der Körpersprache des Menschen. 
Beim Betreten des Trainingsgeländes verändert sich, in den meisten Fällen, schon die Körperhaltung des Hundehalters.
Allein durch die Anwesenheit eines Trainers strahlt der Besitzer mehr Ruhe und Selbstsicherheit aus, was vom Hund sofort registriert und mit Aufmerksamkeit quittiert wird.